Brunsbüttel – Am 18.02.2026 ist es in Brunsbüttel zu einem Großbrand einer Lagerhalle gekommen. Die Feuerwehr wurde zunächst mit dem Einsatzstichwort „Feuer G“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar.
Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich, dass die Lagerhalle selbst in Brand geraten war. Aufgrund des zunehmenden Brandumfangs wurde das Einsatzstichwort zunächst auf „Feuer 2“ erhöht, um weitere Kräfte und Mittel nachzuführen. Im weiteren Verlauf, als sich zeigte, dass die Halle in voller Ausdehnung brannte, erfolgte die erneute Alarmstufenerhöhung auf „Feuer 3“. Diese Alarmstufe gilt derzeit weiterhin.
Beim Eintreffen stand das Gebäude bereits großflächig in Flammen. Flammen schlugen aus dem Dachbereich, und es kam zu einer massiven Rauchentwicklung. Aufgrund der fortgeschrittenen Brandausbreitung wurde ein umfassender Außenangriff eingeleitet. Parallel dazu errichteten die Einsatzkräfte eine Riegelstellung, um angrenzende Objekte vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Mehrere Trupps unter Atemschutz sind im Einsatz.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung vorsorglich über die NINA-App gewarnt. Anwohnerinnen und Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.
Die Löscharbeiten werden durch die extremen Witterungsbedingungen erheblich erschwert. Bei Temperaturen von minus 11 Grad Celsius gefriert das eingesetzte Löschwasser teilweise unmittelbar an der Einsatzstelle. Verkehrsflächen, Schlauchleitungen sowie eingesetzte Armaturen vereisen zunehmend, wodurch eine erhebliche Rutschgefahr besteht. Zur Sicherstellung der Einsatzsicherheit wird Streumaterial eingesetzt. Wasserführende Systeme müssen regelmäßig kontrolliert und in Bewegung gehalten werden, um ein Zufrieren zu verhindern.
Trotz der widrigen Bedingungen gelang es den Einsatzkräften, eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Die Nachlöscharbeiten gestalten sich aufgrund der massiven Brandeinwirkung auf die Hallenkonstruktion sowie der anhaltenden Frosttemperaturen zeitintensiv.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Angaben zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe können derzeit noch nicht gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Feuerwehr ist weiterhin mit einem größeren Kräfteaufgebot im Einsatz. Neben der Brandbekämpfung steht insbesondere die Eigensicherung der Einsatzkräfte angesichts der extremen Temperaturen im Fokus.