Nordermeldorf – Es war kurz nach halb elf, als die Leitstelle den Alarm für die Feuerwehr in Nordermeldorf auslöste. Eine Gaststätte sollte laut der Anrufer im Ort brennen. Für die anrückenden Brandbekämpfer bestätigte sich die gemeldete Situation. Umgehend wurden weitere Wehren alarmiert, und gemeinsam löschte man in der Nacht den Brand. Die tiefen Temperaturen sorgten allerdings für einige Schwierigkeiten.
Das Feuer in der Gaststätte hatte sich beim Eintreffen der Feuerwehr Nordermeldorf bereits stark im Gebäude ausgebreitet. Um eine effektive Brandbekämpfung durchzuführen, wurden aus den umliegenden Gemeinden sieben weitere Feuerwehren alarmiert. Gemeinsam löschte man den Brand im Außenangriff, da das Betreten des Gebäudes eine zu große Gefahr für die Einsatzkräfte darstellte. Erst nach gut acht Stunden zeigten die Löschmaßnahmen Erfolg, sodass der Leitstelle „Feuer aus!“ gemeldet werden konnte.
Die tiefen Temperaturen im Minusbereich bereiteten den Einsatzkräften zwischendurch Probleme. Das Löschwasser, welches sich mit zunehmenden Löscharbeiten an der Einsatzstelle ausbreitete, gefror und sorgte somit für die eine oder andere Rutschpartie. Um ernsthafte Glätteunfälle zu vermeiden, wurde die Straßenmeisterei an die Einsatzstelle gerufen, um diese abzustreuen.
Für die Stabilisierung der Löschwasserversorgung aus dem öffentlichen Trinkwassernetz wurde der Abrollbehälter der Werkfeuerwehr Raffinerie Heide eingesetzt. Dieser beinhaltet eine große Löschwassermenge, auf die die Einsatzkräfte zurückgreifen konnten.